Alsdorf. Seit einem Jahr gibt es nun in Alsdorf das Trauercafé «Zuversicht». Das Trauercafé ist ein offenes Angebot für alle, die von Trauer betroffen sind. Einmal im Monat - jeweils am zweiten Samstag - öffnet es im Luthersaal unter der Martin-Luther-Kirche seine Pforten.
Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen darf dann über Gott und die Welt geredet werden - und eben auch über die eigene Trauer. Als das Trauercafé im Dezember 2006 zum ersten Male stattfand, war die Resonanz beeindruckend.
Weit mehr Menschen als erwartet wollten die Möglichkeit nutzen, anderen Trauernden zu begegnen, sich auszutauschen darüber, was der Verlust eines geliebten Menschen ihnen bedeutet, eigene Erfahrungen auf dem Weg durch die Trauer auszusprechen und sie mit anderen Menschen zu teilen.
Das Trauercafé ist so tatsächlich zu dem geworden, was es von Anfang an sein sollte: Ein geschützter Raum mit der Möglichkeit zum Reden, Schweigen, Weinen, aber auch Lachen.
Die geschulten Ehrenamtler Brigitte Schultheis, Carina Finken, Andrea Schaus, Leonie Schmitz und Pfarrer zur Anstellung Joachim Geis haben dabei stets durch liebevolle Gestaltung und Dekoration des Saals und der Tische für eine ansprechende und wohltuende Atmosphäre gesorgt. Sie standen darüber hinaus aber auch als Gesprächspartner zur Verfügung.
Nach einem Jahr «Trauercafé» lässt sich sagen, es besteht Grund zur Freude und Zufriedenheit bei allen Beteiligten - einschließlich der Steuerungsgruppe bestehend aus Pfarrer Ulrich Eichenberg (Evangelische Kirchengemeinde), Pastoralreferentin Bärbel Schuhmacher und Diakon Udo Haak (Katholische Pfarre St. Castor) sowie Beatrix Hillermann vom Hospizdienst St. Anna in Hoengen.
Zum einjährigen Geburtstag des Trauercafés am Samstag, 8. Dezember, von 15 bis 17 Uhr, soll es neben dem üblichen Angebot einige kleine Überraschungen geben. «Das Trauercafé»-Team freut sich auf alle, die kommen.