Neuigkeiten aus dem Haus

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Ereignisse in unserer Einrichtung informieren. St. Anna ist ein lebendiges Haus und es gibt das ganze Jahr interessante oder amüsante Aktionen – mit oder für unsere Bewohner, die Sie vielleicht interessieren.

Adventsmarkt in St. Anna

Die Vorbereitung war anstrengend, doch alle Mühen haben sich gelohnt: Am Wochenende fand auf dem Außengelände des Seniorenzentrums ein stimmungsvoller Adventsmarkt statt – eine der ersten großen Veranstaltung seit der Corona-Pandemie. Da war eine umsichtige Planung sehr wichtig.

Viele fleißige Hände haben geholfen, gebastelt, gekocht, gestrickt, getragen und aufgebaut, damit alles schön wird. Und es ist sehr schön geworden. Neben den Buden, an denen man herrlich stöbern konnte, und den kulinarischen Leckereien, gab es auf der Bühne ein umfangreiches Programm, das am Freitag von Jürgen B. Hausmann eröffnet wurde. Die Kinder vom benachbarten Kindergarten St. Cornelius, der auch einen Stand beim Markt hatte, haben dem Adventsmarkt einen Besuch abgestattet und Dr. Flosdorf brachte mit seiner Gitarre die Besucherinnen und Besucher in Weihnachtsstimmung. Es gab Akkordeommusik, Musik von DJ Paul Hogen, Chorgesang und noch viel mehr. Für eine besondere Stimmung sorgte Euregio Express. Das bergmännische Bläserensemble St. Barbara kam auf die Bühne, als es schon dunkel wurde und unzählige Lichterketten schimmerten. Da fiel das Einstimmen auf Weihnachten nicht schwer. Und als zum Schluss das Steiger-Lied erklang, ging das vielen, vielen Besuchern sehr ans Herz.

Auch dass St. Nikolaus, schon ein paar Tage vor seinem Fest, extra zum Adventsmarkt gekommen ist, erfreute Klein und Groß. Und sogar ein Weihnachtsengel hat dem Adventsmarkt einen Besuch abgestattet…

Wir sagen Danke – an alle, die geholfen und all dies möglich gemacht haben.

Adventsmarkt

Claudia Moll besucht das Seniorenzentrum St. Anna

Wo drückt der Schuh in Pflegeeinrichtungen?“ – Mit dieser Frage hat die Bundestagsabgeordnete und Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Claudia Moll, Senioreneinrichtungen in der Städteregion besucht. Eine Station auf ihrer Sommertour war dabei das Seniorenzentrum St. Anna.

Deutlich wurde bei dem Gespräch, an dem neben Ralf Kaup, Geschäftsführer der Aachener Caritasdienste (ACD), dem Träger der Einrichtung, sowie der Ausbildungskoordinatorin Ann-Kristin Poll auch die Einrichtungsleitung von St. Anna, Angela Sander, sowie die stellvertretende Pflegedienstleitung, Antonija Begic, teilgenommen haben, dass der Schuh an mehreren Stellen drückt – und dabei, um Bilde zu bleiben, schon große Blasen hinterlassen habe, wie Ralf Kaup erklärte…

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Therapiepuppen im Einsatz

„Hallo, ich bin der Fritz – und wie heißt du?“ Höfliche Zurückhaltung ist nicht gerade die Stärke der strubbeligen Therapie-Handpuppe und ihren Kollegen, die seit Neuestem in St. Anna eingesetzt werden. Viele Bewohnerinnen und Bewohner, besonders auf dem Demenzbereich, reagieren ausgesprochen positiv auf die Puppen, lassen sich auf ein Gespräch ein und freuen sich über einen galanten Handkuss. Dies freut die Kolleginnen „hinter der Puppe“, die kürzlich erfolgreich eine entsprechende Fortbildung absolviert haben.

Puppen

Muntere Klänge im Sonnenschein

Ein kleines Sonntagskonzert bei bestem Wetter im Innenhof von St. Anna – besser konnte es die Blaskapelle Alsdorf-Schaufenberg doch gar nicht einrichten! Drei Viertel aller Bewohnerinnen und Bewohner lauschten den frohen Klängen unter freiem Himmel oder von ihren Zimmern aus und freuten sich über die Abwechslung. Ihr einhelliges Urteil am Ende des Nachmittags: Kommt gerne wieder!

Konzert

Heilige Messe mit Hörnerklang

Ein besonderes Erlebnis hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereiches 2 bei der letzten Heiligen Messe: Pfarrer Guido Fluthgraf packte sein Horn aus und spielte zum Gesang der Gemeinde „Großer Gott, wir loben dich“ und „Maria breit dein Mantel aus“. Zum Schluss gab es noch eine kleine Zugabe und viel Applaus des geneigten Publikums.

horn

Förderverein beschenkt Bewohner

Über eine schöne Aufmerksamkeit unseres Fördervereins konnten sich nun unsere Bewohner freuen. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner bekam – hübsch präsentiert in einem Körbchen – ein Geschenk überreicht. Artikel für das Badezimmer und Handcreme sind stets gefragt, da war die Freude natürlich groß.

Förderverein

Der Nikolaus kommt auch in unser Haus

Nicht nur brave Kinder werden Nikolaus beschenkt – auch Senioren besucht St. Nikolaus. Zumindest die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums St. Anna: Hier erschien der heilige Mann am Nikolaustag – gut zu erkennen an seiner Mitra und seinem Bischofsstab. Mit einem Bollerwagen voller süßer Überraschungen zog er durch die Wohnbereiche und bereitete vielen Senioren eine schöne Freude. Kaum zu erkennen unter seinem Rauschebart war der Mundschutz, doch selbst St. Nikolaus trägt in diesen Tagen eine Maske.

Nikolaus

Spontaner Besuch sorgt für Begeisterung

Das war eine schöne Überraschung: Ganz spontan hat sich im Seniorenzentrum St. Anna das Corona-Duo, Jürgen Beckers und Dr. Wilhelm Flosdorff, angekündigt, um den Bewohnern und Besuchern der Tagespflege eine „kleine“ Freude zu bereiten. Gemeinsam wurde viel gesungen, erzählt und gelacht.

Jürgen Beckers – besser bekannt als Jürgen B. Hausmann – und Dr. Wilhelm Flosdorff waren im vergangenen Jahr mit Bertel Mennicken als Corona-Trio unterwegs, um während der Pandemie ein wenig Abwechslung in die Altenheime der Region zu bringen, in denen damals kaum Veranstaltungen stattfinden konnten. Dies hat sich glücklicherweise etwas geändert, Veranstaltungen sind wieder – unter gewissen Vorsichtsmaßnahmen – möglich und doch ist so ein Besuch immer etwas ganz Besonderes und bedeutet den Bewohnern und Besuchern der Tagespflege sehr viel.

Wir bedanken uns beim Corona-Duo für einen wunderbaren Nachmittag.

Corona-Duo

Ausflug in den Gaiazoo

Einen Ausflug in den Gaiazoo haben sechs Bewohner des Seniorenzentrums unternommen. Begleitet von sechs Mitarbeitenden ging es bei besten Wetter und mit allerbester Stimmung in den Tierpark, der gar nicht weit hinter der niederländischen Grenze in Kerkrade liegt.

Alle waren sehr beeindruckt von der Vielfalt des Zoos und natürlich von den Tieren, die dort zu sehen sind. Gorillas, Löwen oder Giraffen aber auch die heimischen Tiere wie Ziegen und Schweine wurden ausgiebig bewundert. Und da es im Gaiazoo wirklich viel zu entdecken gibt, wurde es ein ziemlich langer Ausflug, der allen Beteiligten sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Wir bedanken uns beim Förderverein, der dieses Erlebnis möglich gemacht hat.

gaia

Unterwegs mit der Fahrradrikscha

Der „ABBBA“ e.V. bildet als sozio-kulturelles Zentrum ein Schlüsselprojekt des Förderprogramms „Soziale Stadt“ in Alsdorf-Mitte. Leitidee des Progamms ist es, vorhande Kräfte im Stadtteil zu mobilisieren, um zu einer Steigerung der Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität beizutragen.

Eine Fahrradrikscha, die man dort mieten kann, war nun zur Vorstellung im Haus und wurde Bewohnern und Mitarbeitenden präsentiert. Jeder, der eine Tour mit der Rikscha machen wollte, war hellauf begeistert und es gab viele strahlende Gesichter.

Rikscha

Frau Marianne Meier feiert ihren 100. Geburtstag

Die 100 Jahre sieht man ihr nicht an, so wie sie da an der hübsch gedeckten Kaffee-Tafel sitzt und einen Brief liest. Doch es ist wirklich wahr, es ist nicht der 80. oder 90. Geburtstag, sondern tatsächlich der 100., den Frau Meier im Kreis ihrer Lieben an diesem Nachmittag im Seniorenzentrum St. Anna feiert. Dafür spricht auch besagter Brief, den sie in der Händ hält. Der kommt von Ministerpräsident Armin Laschet persönlich, überreicht – neben einem Präsent – vom ersten stellvertretenden Städteregionsrat, Axel Wirtz. Dieser übermittelt außerdem noch die Glückwünsche von Dr. Tim Grüttemeier, Städteregionsrat. 100 Jahre sind wirklich etwas Besonderes.

Dabei hat Frau Meier ein ganz einfaches Rezept, wie man so alt wird. „Man muss einen soliden Lebenswandel pflegen“, erklärt sie – also nicht trinken und nicht rauchen. Dann wird man rüstig 100 Jahre alt. So rüstig, dass Frau Meier, die gebürtig aus Stettin stammt, bis vergangenes Jahr noch allein gelebt hat. Erst um Weihnachten ist sie in St. Anna eingezogen. Keine tolle Zeit, mitten während der Corona-Pandemie. Vielleicht ist es darum umso schöner, dass dieser besondere Geburtstag wieder in größerer Runde – unter 3G-Regeln – gefeiert werden kann.

Gratuliert hat – neben Nico Gandelheidt, Pflegedienstleiter von St. Anna und stellvertretend für alle Mitarbeitenden des Hauses – auch Alsdorf Bürgermeister Alfred Sonders. Neben einer prachtvollen Orchidee hatte er auch das Goldene Buch der Stadt Alsdorf im Gepäck, in das sich Frau Meier eintragen durfte.

Wir wünschen Frau Meier an dieser Stelle ebenfalls alles Gute zum Geburtstag und viel Gesundheit.

Meier

St. Anna ehrt langjährige Ehrenamtler

Krumm und schief und zum großen Teil eigentlich keine richtigen Jubiläen – und doch ein Grund zum Feiern: Im Seniorenzentrum St. Anna wurden sechs ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Arbeit im Seniorenzentrum geehrt: Ingo Kroker und Margret Herten für zehn Jahre, Irmgard Dautzenberg und Helga Clever für jeweils 14 Jahre, Inge Weller für 16 Jahre und Rita Moldenhauer für unglaubliche 28 Jahre.

„Wenn uns Corona eines gelehrt hat, dann, dass man die Feste dann feiert, wenn es möglich ist“, erklärte Verena Comanns, die in St. Anna die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeitenden koordiniert. Und so fand nun die Ehrung im Innenhof der Einrichtung bei schönstem Sonnenschein statt. Einrichtungsleiterin Angela Sander und Bürgermeister Alfred Sonders dankten den Ehrenamtlern für ihre Arbeit und die vielen Stunden, die sie für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses aufbringen.

Im Seniorenzentrum St. Anna üben die Ehrenamter viele, ganz unterschiedliche Tätigkeiten aus: Sie basteln oder singen mit den Senioren, stricken, lesen vor, begleiten auf Ausflügen, besuchen Bewohner oder kochen „kiloweise Kirschmarmelade für den Adventsbasar“, wie Verena Comanns verriet. Klar ist, Ehrenamtler ermöglichen zahlreiche Tätigkeiten, bringen sich ein und machen den Alltag bunter. Und dafür sagt man auch gerne einmal danke, egal ob es nun ein richtiges oder kein richtiges Jubiläum ist.

Ehrung

Starke Höchstleistungen beim Sportfest

Eigentlich hätte das Sportfest für die Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenzentrum St. Anna schon früher stattfinden sollen – doch dann hat die Corona-Pandemie erst einmal alle Pläne gestoppt. Aber in St. Anna nahm man es im wahrsten Sinne des Wortes sportlich und hat auf eine passende Gelegenheit gewartet – und die hat sich nun ergeben: Bei allerfeinstem Wetter verwandelte sich der Innenhof des Seniorenzentrums in eine Sportarena. Geschicklichkeit, Treffsicherheit aber auch Muskelkraft waren bei den vielen Stationen gefragt, egal ob beim Kegeln, Dosenwerfen, Angeln oder Basketballspielen.

Viele ehrenamtliche Helfer und ehemalige Praktikanten haben dabei die hauptamtlichen Mitarbeiter unterstützt, damit möglichst viel gleichzeitig stattfinden konnte und keine langen Wartezeiten entstanden. Wobei sich solche Wartezeiten, sollte es sie gegeben haben, auch ganz angenehm überbrücken ließen: Die Küche hatte ein „Bar“ für die Sportler eingerichtet. Es gab viel leckeres Obst, Müsliriegel und natürlich viele gesunde Getränke. Im Schatten unter den großen Sonnenschirmen ließ sich damit bestens regenerieren, um dann zu neuen sportlichen Höchstleistungen aufzulaufen.

Sportfest

Frau Hiltrud Helten feiert ihren 100. Geburtstag

Ihre Tipps für ein langes Leben sind einfach, sie lauten: „Nicht rauchen, nicht trinken und viel Sport“. Mit dieser Einstellung ist Frau Hiltrud Helten nun stolze 100 Jahre alt geworden. Da die Corona-Zahlen zum Glück sinken und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können, stand auch einer kleinen Feier mit ihrer Familie im Seniorenzentrum St. Anna, in dem sie seit etwa sechs Jahren lebt, nichts im Wege. Auch Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders gratulierte der Jubilarin und bat sie, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen.

Hiltrud Helten ist ein Kind des Ruhrgebiets, am 20. Juni 1921 erblickte sie in Essen das Licht der Welt. Nach dem Besuch der Realschule machte sie eine Ausbildung als Kontoristin, was zu dieser Zeit sehr fortschrittlich war. Mit 15 Jahren lernte sie ihren Ehemann Heinz kennen, den sie noch im zweiten Weltkrieg heiratete. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, sowie drei Enkel und zwei Urenkel hervor.

Nach dem Krieg gründete sie mit ihrem Mann ein Geschäft für Haushaltsgeräte, beide waren in vielen Vereinen aktiv – Hiltrud Helten war bis ins hohe Alter aktive Turnerin – und reisten viel. Doch leider verstarb ihr Mann schon recht früh und Hiltrud Helten blieb lange Zeit allein, bis sie im Alter von 80 Jahren schließlich ihre zweite große Liebe fand. Mit ihrem Hans führte sie 14 Jahre eine harmonische Partnerschaft, ihre Freunde nannten die beiden gerne das „Dreamteam“. Als Hans verstarb, zog Hiltrud Helten in unser Seniorenzentrum.

Das habe ihr Sohn sehr gut für sie ausgesucht, erklärt Hiltrud Helten. Hier fühle sie sich wohl und könne sie so leben, wie sie es möchte. Leidenschaftlich gern rätselt sie – Kreuzwort- und Silbenrätsel gehören zu ihren Hobbys. Und vielleicht ist auch das ein Tipp, um so rüstig 100 Jahre alt zu werden.

Wir gratulieren Frau Hiltrud Helten ganz herzlich zu diesem besonderen Geburtstag.

100. Geburtstag

Ein Eis als Dankeschön

Mit einem Eis hat sich das Leitungsteam des Seniorenzentrums St. Anna bei allen Mitarbeitenden am Tag der Pflege für Ihre Arbeit und den Einsatz für die Bewohner und die Einrichtung bedankt. Dazu kam extra ein Eiswagen der Eisdiele „Cortina“ zum Seniorenzentrum. Das Angebot wurde gerne angenommen – kein Wunder, wem würde ein Eis im Sonnenschein nicht schmecken?

Eis

Internationaler Tag der Pflege: St. Anna sagt Danke

Zum Tag der Pflege möchte sich das Leitungsteam des Seniorenzentrums St. Anna ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Tag für Tag ihr Bestes geben, bedanken – bei denen, die in der Pflege arbeiten und bei allen anderen auch. Als kleine Aufmerksamkeit gibt es am 12. Mai für jeden Mitarbeitenden ein Eis. Dafür kommt extra ein Eiswagen der Eisdiele „Cortina“ zum Seniorenzentrum.

Außerdem wünscht das Leitungsteam allen muslimischen Mitarbeitenden zum Ende des Ramadans, der in diesem Jahr ebenfalls am 12. Mai endet, „Happy Bayram“!

Danke

Internationaler Tag der Pflege: „Jetzt erst recht!“

Wie war das vergangene Jahr für Menschen, die in der Pflege arbeiten? Wie war es für Menschen, die auf Pflege angewiesen sind? Diesen Fragen geht die LAG Freie Wohlfahrtspflege auf den Grund und möchte zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2021 auf die Leistung der Pflegekräfte aufmerksam machen, denn Pflegekräfte haben in dieser Pandemie herausragendes geleistet! Ein Einsatz, der Anerkennung verdient hat – in der Gesellschaft und der Politik.

Auf der Webseite der Freien Wohlfahrtspflege gibt es viele interessante Informationen und einen Film, der einen kleinen Eindruck vermittelt, wie das vergangene Jahr tatsächlich für die Menschen war, die in der Pflege arbeiten oder auf sie angewiesen sind.

Freie Wohlfahrtspflege

„Frohe Ostern und bleiben Sie gesund“

Was für eine Überraschung: Eine Spende von zahlreichen Schokoladenhasen und weiteren süßen Naschereien hat das Seniorenzentrum St. Anna zu Ostern erreicht. Ermöglicht hat dies das Team Zschiesche, das (erneut) viel soziales Engagment gezeigt hat und einen Spendenaufruf unter Handwerksbetrieben in der Region gestartet hat. 3000 Euro konnten auf diese Weise gesammelt werden. Mit dem Geld wurden dann besagte Hasen und Naschereien gekauft, die dann stellvertretend durch Jacqueline Zschiesche und Tanja Steffens an Alten- und Pflegeheime verteilt worden sind.

Wir sagen vielen Dank. Die Freude über diese süße Überrschung war sehr groß und hat uns sehr gerührt.

Ostern2021_Team

Ostergrüße an die Bewohnerinnen und Bewohner

Pünktlich zu Ostern kommen die ersten liebevoll genähten und gehäkelten Ostergrüße sowie Briefe und Karten im Seniorenzentrum St. Anna an. Die Absender sind junge und ältere Menschen, die sich dem Haus und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern verbunden fühlen. „Das ist eine wunderschöne Tradition in St. Anna!“ findet auch Einrichtungsleiterin Angela Sander. Besonders dankbar ist sie über die netten Briefe von Mitgliedern der Caritas-Jugendorganisation Young Caritas: sie beteiligten sich an der „Aktion Brieftaube“, um ältere Menschen wissen zu lassen, dass sie von der Gesellschaft nicht vergessen sind. Siehe auch den nachfolgeden Text.

OStern 2021

Fleißige Brieftauben bringen viele Ostergrüße

Brieftauben haben in diesen Tagen viel zu tun. Besonders wenn es die Brieftauben der Young Caritas sind. Bei der Aktion „Brieftaube“ der Young Caritas schreiben viele fleißige Kinder und Jugendliche für Seniorinnen und Senioren Briefe und Karten, sie malen oder basteln und die Young Caritas leitet diese Grüße weiter. Im Seniorenzentrum St. Anna kam nun auch zahlreich Post an. Die Bewohner haben sich sehr über die Grüße und Briefe gefreut und viele möchten nun auch selbst zu Stift und Papier greifen, um sich zu bedanken. Wir bedanken uns auch für diese tolle Aktion.


Fortbildung erfolgreich absolviert

Wie kann man Bewohner mit Gedächtnisschwierigkeiten möglichst langfristig, intensiv und wirksam fördern, so dass ihre kognitiven und alltagspraktischen Fähigkeiten stabilisiert werden, die Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten wird und die Lebensqualität möglichst gut und stabil ist? Eine Antwort auf diese Frage liefert die sogenannte MAKS-Therapie, eine nicht-medikamentöse Gruppentherapie für Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung oder leichter bis mittelschwerer Demenz. MAKS steht für motorisch, alltagspraktisch, kognitiv und sozial.

Antonija Begic (rechts) und Rositha Ackermann-Schulz (dritte von rechts) vom Seniorenzentrum St. Anna haben sich nun über mehrere Einheiten zu MAKS-Therapeutinnen ausbilden lassen und können das Erlernte nun direkt im Alltag von St. Anna einsetzen. Einrichtungsleiterin Angela Sander und Pflegedienstleiter Nico Gandelheidt freuen sich sehr über das Engagement und gratulierten den beiden Teilnehmerinnen.

MAKS

Claudia Moll besucht St. Anna bei großer Corona-Impfaktion

Eigentlich wollte sich die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll „nur“ ein Bild davon machen, wie es Pflegeeinrichtungen in der der Corona-Krise und im Allgemeinen geht, als sie der Einladung Nico Gandelheidts, Pflegedienstleiter in St. Anna, folgte und unserer Einrichtung einen Besuch abstattete – natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln und ohne Bewohnerkontakt.

Doch wie es der Zufall wollte, fiel dieser Termin, der schon vor Monaten vereinbart worden war, genau auf den Tag, an dem im Seniorenzentrum St. Anna die große Corona-Impfaktion erfolgen sollte. Nun konnte Claudia Moll unverhofft live vor Ort den Impfmarathon von 177 Menschen verfolgen, die ihre Schutzimpfung gegen Covid-19 bekommen haben. So eine Impfaktion ist mit erheblichen organisatorischen Aufwand für eine Pflegeeinrichtung verbunden.

Dank der sehr guten Zusammenarbeit St. Annas mit den ortsansässigen Ärzten Dr. Wilhelm Flosdorff, Dr. Stephanie Eckert, Dr. Ludger Struck und Dr. Thomas Ortmann lief die Impfaktion aber reibungslos ab und diese Eindrücke nimmt Claudia Moll, die selbst Altenpflegerin ist und einen Teil ihrer Ausbildung im Haus absolviert hat, mit nach Berlin.

Für Claudia Moll ist klar, dass trotz des massiven Arbeitsaufwands während der Pandemiezeit die Mitarbeitenden weiterhin alles Mögliche leisten, um das Wohlergehen der Bewohner zu steigern und sie bestmöglich zu betreuen. Sie betonte, dass sie dies während des Besuches deutlich sehen und spüren konnte.

Moll

Im Gedenken an die, die gegangen sind

Die Zeiten sind turbulent und vieles ist anders als gewohnt. Das trifft natürlich auch auf Abläufe im Seniorenzentrum St. Anna zu. Dennoch möchte man hier so gut es geht und so weit es Corona erlaubt, an Traditionen festhalten. Tradition ist auch, dass es einmal im Jahr eine Erinnerungsveranstaltung für verstorbene Bewohnerinnen und Bewohner gibt. In diesem Jahr gab es vier solcher Erinnerungsfeiern, würdevoll und anrührend aber kleiner und mit Abstand. Dennoch war es Bewohnern und Mitarbeitenden wichtig, diese Gedenkfeiern abzuhalten. Niemand soll vergessen werden, auch wenn die Zeiten turbulent sind. Und vielleicht ist gerade jetzt Innehalten besonders wichtig.

Gedenken

Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten des Personalmangels

Inmitten der Corona-Krise gibt es im Seniorenzentrum St. Anna schöne Nachrichten: Die drei Auszubildenden Jennifer Bergheim, Sandra Collip und Burahn Elibas haben ihre Abschlussprüfungen zum examinierten Altenpfleger bestanden und sind direkt vom Seniorenzentrum St. Anna übernommen worden. Einrichtungsleiterin Angela Sander und Pflegedienstleiter Nico Gandelheidt freuen sich sehr, dass die Drei ihre Ausbildung so gut abgeschlossen haben und der Einrichtung nun weiter erhalten bleiben, das sei in Zeiten von Personalmangel keine Selbstverständlichkeit, erklärt Angela Sander. Nico Gandelheidt betont, dass eine Kompetenzentwicklung ein laufender Prozess sei, um Mitarbeiter zu fördern und damit auch zu binden.

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Azubis Anna

„Corona-Konzert“ im Seniorenzentrum St. Anna

Das war eine besondere Abwechslung im „Corona-Alltag“ der Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums St. Anna. Das „Corona-Trio“ bestehen aus Jürgen Beckers, Bertel Mennicken und Dr. Wilhelm Flosdorff, gab sich die Ehre und spielte sein vorerst letztes „Corona-Konzert“ im Seniorenzentrum. Bei schönstem Wetter erklangen Schlager der 1960er Jahre, aber auch Karnevalslieder und das Steiger-Lied.

Die Senioren freuten sich sehr über das Konzert und die vielen Späße, die natürlich zum Größten Teil auf das Konto von Kabarettist Jürgen Beckers gingen. „Dr. Flosdorff will das Coronavirus jetzt einfach kaputt singen“, erklärte er beispielsweise. Auch wenn das leider nicht klappen wird, das Ziel, den Senioren einen schönen Nachmittag und eine Freude zu bereiten, hat das Trio mehr als erreicht.

Corona-Trio