Weitere Informationen zu unserem Haus

Hier finden Sie Texte und Informationen zu älteren Veranstaltungen in St. Anna, die für Sie von Interesse sein könnten.

Erster Spatenstich für solitäre Tagespflege

Das Seniorenzentrum St. Anna ist ein Haus mit viel Tradition, die Zukunft hat man dort aber stets fest im Blick. Nun strebt die Einrichtung den nächsten großen Schritten entgegen: dem Anbau einer solitären Tagespflegeeinrichtung und der Erweiterung des Seniorenzentrums. Die ersten Schritte wurden jetzt eingeleitet, bei schönstem Sonnenschein erfolgte der symbolische erste Spatenstich. Zum Spaten griffen neben Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders und der Einrichtungsleiterin, Sonja Heinrich, die beiden Geschäftsführer der Aachener Caritasdienste (ACD), Ralf Kaup und Bernhard Verholen, Bauunternehmer Karlheinz Leuchter, Pfarrer Michael Krosch sowie Architekt Alfred Feuser. Die Pläne zum Anbau existieren bereits seit einigen Jahren und werden nun konkret. Gebaut wird ein 1280 m2 großes, zweigeschossiges Gebäude, in dessen Erdgeschoss die solitäre Tagespflegeeinrichtung entstehen wird. Außerdem wird ein ambulanter Pflegedienst des regionalen Caritasverbandes im Erdgeschoss Platz finden sowie einige Büros des Seniorenzentrums. Im ersten Stockwerk entstehen zwölf neue Pflegeplätze für Menschen mit Demenz – zusätzlich zu den 27 Plätzen, die es bereits in St. Anna für demenziell veränderte Menschen gibt. Die Anzahl der Pflegeplätze steigt nach Fertigstellung des Anbaus von derzeit insgesamt 75 Plätzen auf 88 Plätze, da ein weiterer Platz durch den Umbau im Hauptgebäude hinzukommt. Der Anbau wird mittels Durchgänge auf beiden Etagen mit dem bestehenden Haus verbunden sein.

Die bislang in St. Anna bestehende integrierte Tagespflege zieht nach der Fertigstellung aus dem Hauptgebäude in den Anbau und wird zur solitären Tagespflegeeinrichtung mit eigener Zufahrt und separaten Eingängen. Die Anzahl der Plätze steigt von derzeit acht auf 14. Den Tagespflegegästen werden großzügig bemessene Aufenthalts- und Therapieräume, Ruhezonen, eine eigene Küche und ein Pflegebad zur Verfügung stehen – ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in der Stadt Alsdorf. Und auch die Bewohner der Einrichtung profitieren von der Baumaßnahme, denn sie können die Räume nutzen, die durch den Umzug der Tagespflege frei werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Arbeiten beginnen können“, erklärt Einrichtungsleiterin Sonja Heinrich. „Wir sehen, dass die Nachfrage für Tagespflegeplätze seit Jahren steigt und können bald für mehr Entlastung sorgen.“ Auch Bürgermeister Sonders zeigte sich hocherfreut, dass die Baumaßnahmen nun beginnen und lobte die Arbeit, die in St. Anna geleistet wird.


Weihbischof Karl Borsch besucht das Seniorenzentrum

Im Rahmen seiner Visitationsreise zu Alsdorfer Einrichtungen hat Weihbischof Karl Borsch auch das Seniorenzentrum St. Anna besucht. In der Kapelle des Hauses las er eine Messe für Bewohner und Mitarbeiter und besuchte im Anschluss noch Bewohner, die aufgrund von Alter oder Krankheit nicht an dem Gottesdienst teilnehmen konnten, auf ihren Zimmern.

Für die Seniorinnen und Senioren stellte der Besuch des Weihbischofs ein besonderes Ereignis dar, kein Wunder also, dass sämtliche Plätze in und vor der Kapelle besetzt waren. Mit eindringlichen Worten appellierte Karl Borsch in seiner Predigt an die Bewohner, auch für Flüchtlinge und Menschen, die von Krieg und Verfolgung betroffen sind, zu beten. „Ich zähle auf Ihr Gebet“, sagte Karl Borsch, der sich insgesamt sehr viel Zeit an diesem Nachmittag für Gespräche mit den Bewohnern in St. Anna genommen hat.